Den Hauptdarsteller dieses Buches gilt es neu zu entdecken: Hermann Zickert, 1885 in Eisleben geboren. Nach dem Studium und einigen Jahren beruflicher Tätigkeit in Berlin emigrierte er 1931 nach Liechtenstein. Dort lebte und arbeitete er bis zu seinem Tod 1954. Im Mittelpunkt der Publikation stehen Zickerts Pioniertaten im Bereich der Finanzanalyse: 1923 gründete er den ersten deutschen Investmentverein, 1926 entwickelte er ein eigenes Aktienanalysemodell und 1934 gab er den wahrscheinlich ersten Börsenführer in Deutschland heraus. Einen Namen machte er sich zudem mit zahlreichen Publikationen über die Kunst der Geldanlage. Trotz seiner Pioniertaten geriet Hermann Zickert in Vergessenheit. Karlheinz Heeb hat die Bedeutung dieses weitsichtigen Börsenspezialisten erkannt und ihm mit diesem Buch ein lesenswertes Denkmal gesetzt.
Karlheinz Heeb, geboren 1942 in Verduz, absolvierte sein Studium an der Handelshochschule St. Gallen. Seit 1976 arbeitet der Autor bei der Liechtensteinischen Landesbank, wo er als Leiter der Abteilung Börse neue Dienstleistungen im kommerziellen Bankgeschäft aufbaute. Nach der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft war Heeb Vorsitzender des Direktoriums im Range eines Generaldirektors. Darüber hinaus gehört Heeb der Industrie- und Handelskammer an und war wiederholt Präsident des Liechtensteinischen Bankenverbands.
"Karlheinz Heeb hat Hermann Zickert mit diesem Buch ein lesenswertes Denkmal gesetzt."
Börsen-Kurier
"Karlheinz Heeb trägt mit seinem Werk wesentlich dazu bei, das Leben und Wirken Hermann Zickerts vor dem Vergessen zu bewahren."
finews.ch
"Dieses Buch gibt Ihnen einen einmaligen Blick in die Entstehungsgeschichte der deutschen Finanzkultur aus der Sicht eines Altmeisters der Börse. Durch den unterhaltsamen und informativen Aufbau des Buches ist dieser Titel auch für Nichtbörsianer interessant."
boerse.de
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